Protest gegen Lidl

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In einer Blitzaktion verwandelten Greenpeace Aktivisten die Lidl Filiale in München-Haidhausen in einen Schweinestall. Mit Unterstützung von Greenpeace Moosburg wurden die Schaufenster der Filiale mit Bildern von Schweinen in Massentierhaltung beklebt. Aus einem vor Lidl aufgestelltem Lautsprecher tönte zudem Schweinequieken wie man sich das bei Massentierhaltung vorstellen kann. Nach einiger Zeit bemerkte dann auch die Filialleitung was da vor sich geht und verständigte die Polizei, die das Spektakel zunächst etwas ratlos begutachtete. Da die Aktion jedoch auf öffentlichem Grund stattfand und auch die Plakate wieder rückstandslos entfernt werden können, gab es auch keinen Grund für die Polizei einzuschreiten.
 
Greenpeace protestierte mit der Aktion zum wiederholten Male gegen Billigfleisch aus Massentierhaltung. „Lidl lässt Schweine leiden“ ist die Botschaft, die man auch den Passanten zu vermitteln versuchte. Greenpeace fordert von Lidl nur noch Fleisch aus tiergerechter und umweltschonender Haltung anzubieten.