Das Leben nach Corona

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Laut einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage von Kantar/EMNID im Auftrag von Greenpeace hat Corona in der deutschen Bevölkerung einen Mentalitätswandel angestoßen. “Die Krise hat dafür gesorgt, dass die Menschen den Blick für das Wesentliche geschärft haben” so Kirsten Brodde von Greenpeace Deutschland. So ist für sie die Bedeutung von sozialen Kontakten gestiegen, wohingegen Dinge wie shoppen oder mit dem Auto fahren in der Krise an Bedeutung verloren haben. 

Zwar vermissen die Menschen Freiheiten wie reisen (51 Prozent) oder ausgehen (67 Prozent). Aufs Fliegen aber können 81 Prozent verzichten und 88 Prozent begrüßen den Rückgang des Autoverkehrs. 79 Prozent wünschen sich mehr Radwege. Waren Naturerlebnisse für 77 Prozent auch vorher schon wichtig, so haben diese für gut ein Fünftel (21 Prozent) während der Lockdown-Phase noch an Bedeutung hinzugewonnen. 

Weniger die Politik oder die Wirtschaft, vor allem die Menschen selbst haben in der Corona-Krise gemeinschaftlich Ideen entwickelt (wie Nachbarschaftshilfe) und Werte wie Solidarität oder Mitgefühl neu entdeckt oder intensiviert, um gut durch die Krise zu kommen. Deswegen wollten wir mit den Menschen über diesen Metalitäts- und Wertewandel in die Diskussion kommen und ihre Zukunftsvisionen sammeln.

Auf seiner Reise durch Deutschland war der Greenpeace-Regenbogen gestern auch in Freising. Vielen Dank für euren Besuch und die interessanten Gespräche, die wir mit euch führen konnten. Bis zum nächsten Mal!