Infostand Billigfleisch

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Über die Folgen von Billigfleisch für Umwelt, Klima und Tiere und wie man Fleisch aus schlechter Tierhaltung erkennen kann, haben wir heute in Freising informiert. Der Aktionstag gegen Billigfleisch fand gleichzeitig in mehr als 50 deutschen Städten statt. Anlass ist eine am Samstag, 25.01.2020 veröffentlichte Supermarkt-Abfrage von Greenpeace zu den Frischfleisch-Eigenmarken der Supermarktketten Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Kaufland, Lidl, Netto, Penny, Rewe und Real.

Das Ergebnis: Rund 88 Prozent stammt von Schweinen, Rindern oder Hühnern, die unter qualvollen und häufig gesetzeswidrigen Bedingungen gehalten wurden – im Handel gekennzeichnet als Haltungsform 1 oder 2. „Es ist erschreckend, wie viel Tierleid im Sortiment der Supermärkte steckt“, sagt Christian Mayer, Ansprechpartner von Greenpeace Moosburg. „Der Handel muss Fleisch aus klimaschädlicher und tierschutzwidriger Produktion aus den Regalen nehmen.“

Das Thema war für viele Passanten von großem Interesse und so kamen am Ende fast 100 Unterschriften auf Protestkarten zusammen, die wir am Ende der Veranstaltung gesammelt der Filialleitung übergeben konnten.

Die Aktion war gleichzeitig auch der Startschuss einer deutschlandweiten Greenpeace-Recherche zu Schweinefleisch in Supermärkten.

Weiterführende Links

Greenpeace Report zu Billigfleisch in deutschen Supermärkten